Kiefergelenkstoerung (CMD), Ursachen ganzheitlich betrachtet

8. Juni 2015 Jürgen Seibold Allgemein

Die vielfältigen Ursachen der Kiefergelenkstoerung (CMD)

Aufgrund des Umfangs des Themas Kiefergelenkstoerung
(CMD – craniomandibuläre Dysfunktion) haben ich es in 2 Artikel aufgeteilt.
Dieser Teil behandelt die Ursachen.

Den zweiten Teil finden Sie hier:
Kiefergelenkstoerung (CMD), ursachenorientierte Diagnose und Behandlung

Vorwort: Kiefergelenkstoerung
(CMD – craniomandibuläre Dysfunktion)

Mein Spezialgebiet als naturheilkundlicher Therapeut ist das Aufdecken
der oft vielfältigen Ursachen und vor Allem des  „Musters“
von Beschwerden und Erkrankungen.

In der täglichen Praxis fällt mir dabei sehr häufig auf,
dass allzu oft leider nur am Symptom therapiert wird
und die eigentlichen Ursachen munter weiter wirken.

Die Diagnose „CMD“ – craniomandibuläre Dysfunktion –
beziehungsweise Kiefergelenksproblematiken
wie Kieferknacken, Kiefergelenksreiben,
Schmerzen im Kiefergelenk oder einfach eine „schiefe Mundöffnung“
gehören zu oftmals nicht übergreifend genug betrachteten Beschwerden.

Sinn dieses Artikels ist, betroffenen Menschen, Ärzten und Therapeuten
einen ganzheitlichen Anhaltspunkt zu geben, das Thema Kiefer und Zähne
etwas umfangreicher betrachten zu können.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den häufigsten Ursachen
der Kiefergelenkstoerung  (CMD – craniomandibuläre Dysfunktion),
der daran anschließende Artikel mit der Diagnose und Therapie.

Ich möchte die komplexen Verbindungen nicht zu fachlich beschreiben,
da dieser Artikel auch von medizinische Laien verstanden werden soll.
daher eine gut verdauliche Version. Für den fachlichen Diskurs verweise
ich auf die entsprechenden Quellenangaben am Schluss des Artikels.

 

 

Einleitung: die vielschichtigen Verbindungen von Kopf bis Fuß

  • über die Wirbelsäule zum Kiefergelenk und zurück –
    der ganze Körper ist eine funktionelle Einheit

 

Muskelverbindungen zwischen Rumpf und Kiefer

Betrachtet man die Ursprünge und Ansätze der Zungenbeinmuskulatur,
so stellt sich heraus, dass die viele Muskeln, die an der Kieferöffnung beteiligt sind,
über das Zungenbein zum Schulterblatt zum Schlüsselbein und zur 1. Rippe ziehen
und sogar an der Bewegung der Halswirbelsäule beteiligt sind.

Muskulatur am Kiefergelenk

Kiefergelenkmuskulatur

(Musculus omohyoideus, vgl. Buchauszug Bartrow, Physiotherapie am Kiefergelenk, Thieme Verlag)

Es ist kein tieferes medizinisches Verständnis notwendig,
um zu erahnen, dass Störungen
der Halswirbelsäule,
der Schulter oder des Brustkorbes
somit zu einer ungleichmäßigen Kieferöffnung und damit unrunden Gelenkmechanik führen können.

 

 

 

Vernetzungen zwischen Kiefer und Fuss über das Bindegewebe –
die Faszien

Auch durch das Bindegewebe und insbesondere die Faszien vernetzen
sich die einzelnen Körperabschnitte von Kopf bis Fuß ineinander,
so dass eine Störung am Fuß eine Störung am Kiefer zur Folge haben kann –
und umgekehrt.

In der chinesischen Medizin sind die Verbindungen zwischen
allen Körperabschnitten durch die Sehnen / Faszien 
schon seit
Jahrtausenden bekannt. Inzwischen allerdings werden die dynamischen,
bindegewebigen Schlingen, die sich durch den ganzen Körper ziehen,
auch schon seit vielen Jahren genauestens von der modernen Fachwelt
beschrieben. Durch diese Schlingenverbindungen zwischen Kopf und Fuß
bis in die Organbereiche des Körpers und der Tatsache, dass die Faszien
sich aktiv zusammenziehen können, entstehen Verbindungen zu Störungen
weitab vom Kiefer. So kann eine Störung am Sprunggelenk letztendlich
eine Kieferstörung verursachen.

 

 

Das Nervensystem – Informationsweitergabe von Störungen des ganzen Körpers
in der oberen Halswirbelsäule

Einige Nerven, die die Zungenbeinmuskulatur steuern
(z.B. benannten M. omohyoideus) entspringen der oberen Halswirbelsäulenregion.
Dem Nervus trigeminus, der in drei Anteilen viele Funktionen im Gesichtsbereich erfüllt, kommt hierbei noch eine Schlüsselfunktion zu. Er hat einen gemeinsamen Anteil mit den oberen Cervicalnerven (Halsnerven).. Dort finden Informationen aus dem ganzen Organismus zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.
In der Tat finde ich bei Kieferstörungen bei meinen Patienten sehr häufig gleichseitig
zu einer Kieferstörung an den oberen Halswirbeln Blockaden.

Der Trigeminus – Nerv, der wie beschrieben die gleiche Kerngebiete hat,
wie die Nerven der Zungenbeinmuskulatur und weiterhin dort Informationen
aus dem ganzen Organismus zusammentreffen, ist ein dreiteiliger Nerv und
versorgt die Augenhöhle, die Haut der Stirn und der Nase sowie die
Nasennebenhöhlen und die Nasenschleimhaut.
Weiter den Kiefer mit Kaumuskulatur, Zahnfleisch und Zähnen,
Teile der Schläfe – sogar einen Muskel des Mittelohres.

So kann eine obere Halswirbelsäulenstörung – die wiederum bedingt sein kann
durch Störungen im ganzen Körper, nicht nur eine Kieferstörung verursachen,
sondern auch Beschwerden wie Tinnitus, Nasennebenhöhlenstörungen,
Kopfschmerzen bis zur Migräne, Schluckstörungen, Globusgefühl
und weitere Beschwerden.

Kiefergelenk - Nerven und Gefässe

Nerven und Gefässe mit Bezug zum Kiefergelenk

Natürlich geht das auch auch
umgekehrt: So nimmt eine
Kieferstörung durch die Nerven- und Muskelverbindungen Einfluss auf die Halswirbelsäule und somit auch
auf oben erwähnte Beschwerden.

(vgl: Siegfried Leder:
Funktionsörungen erkennen und behandeln)

 

 

 

 

Das Meridiansystem der chinesischen Medizin

Meridiane mit Bezug zum Kiefergelenk

Meridiansystem und Kiefergelenk

 

Die chinesische Medizin
kennt diese Verbindungen
schon seit Jahrtausenden –
hier sind die Verbindungen
sogar „offensichtlich“.

Hier werden Störungen
„Oben wie Unten“,
„Innen wie Außen“
behandelt, mit genauesten
Erfahrungserkenntnissen
der komplexen Zusammenhänge
im System Mensch.

.

 

 

 

Ein kleiner Selbsttest kann diese Verbindungen
sogar fühlbar machen: 

Ich stelle mich normal hin und „klakkere“
mit den Zähnen aufeinander,
so dass ich mir merke, wie die Zähne genau aufeinander treffen .
Dann stelle ich mich mit einem Bein auf eine Erhöhung,
wie z.B. ein Telefonbuch und „klakkere“ wieder mit den Zähnen –
und fühlbar hat sich der Biss plötzlich ein wenig verschoben !

Ein weiterer Test
wäre, entsprechendes Körpergefühl vorausgesetzt,
den Körper im Stehen völlig entspannt zu halten.
Dann beisse ich nur auf einer Seite die Backenzähne ganz fest zusammen
und lasse den Körper dorthin neigen, wohin er zieht –
und er zieht genau auf die Seite des Beissdrucks.

Diese Fühlbarkeit
in der Therapie berichten mir meine Patienten sehr häufig:
Bestimmte Druckpunkte strahlen deutlich aus  –
z.B. von der Schulter bis zum Kiefer
oder vom Kiefer bis in die Halswirbelsäule.
Auch das sind deutlich wahrnehmbare Verbindungen.

 

 

 

Mögliche Ursachen einer Kiefergelenkstoerung (CMD) –
Erfahrungen aus meiner Praxis in Bremen –
und vieler weiterer Fachleute, dokumentiert in
einschlägiger Fachliteratur

(siehe Quellenangaben am Ende des Artikels)

 

  • Fehlerhafter Zahnkontakt zwischen den Zähnen
    des Oberkiefers und Zähnen des Unterkiefers
    (Okklusionsstörung) als ein Faktor der
    Kiefergelenkstoerung
Okklusion - Kontakt der Zähne des Oberkeifers und des Unterkiefers

die Okklusion – der Kontakt der Zähne des Oberkiefers und der Zähne des Unterkiefers zueinander

Dieser fehlerhafte Zahnkontakt kann seine Ursache
in den Zähnen / im Kiefer haben (absteigende Kette)
und sowohl zu Problemen in den Kiefergelenken führen
und als auch auf alle damit zusammenhängenden Bereiche einwirken.

Symptome wie beispielsweise Kieferknacken, Schmerzen im Gesichtsbereich,
in der Halswirbelsäule  bis hin zu Ohrgeräuschen (Tinnitus)
und viele weitere Störungen sind möglich

Ein Beispiel für einen fehlerhaften Zahnkontakt wäre eine minimal zu hohe Krone,
durch die ein Frühkontakt der Zähne entsteht und die Kaumuskulatur
diesen Frühkontakt ausgleichen muss.
Dadurch entsteht eine einseitige Überspannung der Kaumuskulatur
und die ganze Vernetzung zwischen Muskulatur und Nerven
kommt aus dem Gleichgewicht.

Der fehlerhafte Zahnkontakt kann aber auch durch Störungen außerhalb
der Zähne / des Kiefers seine Ursache haben. Kiefergelenksverschiebungen,
die durch eine Wirbelsäulenstörung verursacht sind,
führen in diesem Fall zu einem fehlerhaften Zahnkontakt (aufsteigende Kette).
In der Fachwelt ist dieses Problem schon lange bekannt.
Eine Fehlstellung des Beckens kann zu einer Fehlokklusion führen
(vgl. Quellenangaben am Ende des Kapitels: Craniomandibuläre Dysfunktion, S. 23)

 

 

  • Fehlhaltungen  –  vom Fuss über die Wirbelsäule bis zum Kiefer
    ein möglicher Schlüssel zur Kiefergelenkstoerung
Fehlhaltung und Kieferelenkstoerung CMD

Fehlhaltung als Ursache einer Kiefergelenkstoerung (CMD)

Interessanterweise kann diesen Zusammenhang am Besten mit meinen
Taijiquan – Meistern  oder mit Statikern erörtern – diesen Menschen
ist durch ihren geschulten Blick die Fortführung einer Fehlhaltung
im gesamten System sofort klar.
Fehlhaltungen wie zum Beispiel einseitige Abweichungen der Fuß- und
Beinstatik führen oft zu einem sogenannten Beckenschiefstand,
der widerum die Wirbelsäule ungünstig beeinflusst – natürlich
als ganzes System auch die Halswirbelsäule und somit auch oftmals das Kiefergelenk.

Eine Fehlhaltung muss vom Körper ausgeglichen werden,
und das geht nur über eine entsprechende Ausgleichsspannung
der entsprechenden Muskulatur.
So kommt es nicht nur zu Fehlstellungen und Fehlbewegungen
sondern auch zu schmerzhaften Muskelverspannungen –
die wiederum das Nervensystem ungünstig beeinflussen.-
ein Teufelskreis kann sich entwickeln.

Fehlstellungen und Fehlhaltungen können aufgrund
verschiedenster Mechanismen entstehen.
Ein Unfall, der nicht auskuriert wurde oder antrainierte Haltungsfehler,
wie die Kopf-Vorhalteposition durch Computer -Arbeit im Büro.
Gesellschaftliche Verhaltensmuster spielen sogar eine  wesentliche Rolle –
Bedenke man die sich entwickelnde Fehlhaltung durch das tägliche
Balancieren auf dem Vor – Fuß beim Tragen von hohen Absätzen !

 

 

  • Kiefer- und Bissveränderungen durch fehlende Kauimpulse
    Kiefergelenkstoerung vorprogrammiert ?
Kauen - Gesundheitsvorsorge gegen Kiefergelenkstoerung

Kauen – Gesundheit von Kiefer und Zähnen

Der moderne Mensch kaut nicht mehr –
eigentlich könnte man meist eher von einem „Mümmeln“ sprechen.
Als ehemaliger Gastronom erinnere ich mich noch sehr genau:
ein Steak muss butterweich sein, ein Schnitzel weichgeklopft,
Gemüse darf auf keinen Fall faserig sein.
Da es sich bei Zähnen und Kiefer um Knochen handelt,
gelten hier die natürlich Gesetze für Knochen:
die Struktur orientiert sich an der Belastung.

Das heißt, wenn die Belastung sinkt, dann baut sich der Knochen langsam ab.
Intensives Kauen stärkt den Zahnhalteapparat, das Zahnfleisch
und den Kieferknochen
. Gleichzeitig dient das Kauen von faserigen Pflanzen
der Zahnreinigung. Ein Beispiel dafür ist das kulturell übliche Kauen auf Hölzern
in Ländern des afrikanischen Kontinents.
Nicht zu vergessen, daß intenisiven Kauen wichtig ist
für eine gesunde Verdauung. Erst durch intensive Kauimpulse wird
die Verdauung optimal angeregt. Selbst die Psyche wird positiv beeinflusst.
Wer in Ruhe und intensiv kaut, beeinflusst die vielfältigen Wechselwirkungen
zwischen Zähnen und Organsystem – somit auch die Verbindungen
zwischen Organen und Unterbewusstsein.
Wenn all diese Kauimpulse größtenteils wegfallen,
fällt auch der natürliche Effekt der Regultion für Körper und Psyche weg –
Degeneration des Körpers und Übersteuerung
von Psyche und Nervensystem drohen.

 

 

  • Organbezug Zähne, Zahnkontakt als Verschaltung
    zwischen Kiefer und Körper – vielfältige, mögliche
    Ursachen der Kiefergelenkstoerung
Organbeziehung der Zähne - Kiefergelenkstoerung verstehen

Die Organbeziehung der Zähne

In der chinesischen Medizin sind die vielfältigen Zusammenhänge
zwischen den Zähnen und den Organen lange bekannt,
sie spielen eine wichtige Rolle in Gesundheit und Krankheit.

Eine Störung in den Organen bzw im Bewegungsapparat kann dazu führen,
dass der Körper Impulse über den Kauapparat geben möchte um die Störungen
wieder zu regulieren.

Gleichzeitig kann in Störungen der Organsysteme auch ein Grund
für Zahnprobleme gefunden werden, die bisher zahnärztlich nicht erklärbar waren.
Das gilt für Störungen des Bewegungsapparates (z.B. Kniegelenke) ebenso
wie Störungen der inneren Organe (z.B. Leberfunktionsstörungen).

Andersherum können die Zähne über diese Verbindungen auch stören:
Zahnherde beispielsweise können entsprechende Organe schädigen.

Als Head Zonen besipielsweise werden die Erkenntnisse,
die inzwischen im Westen durch experimentelle Untersuchungen
anerkannt sind, bezeichnet und haben in Therapie und Diagnose
Einzug gehalten.

Auch innerhalb der angewandten Kinesiologie sind diese Zusammenhänge
durch spezielle Muskeltests bekannt.

 

  • Psychosomatik in Bezug zum Kiefer
    und zur Kiefergelenkstoerung
Die Zähne zeigen - Kiefergelenkstoerungen vermeiden

Die Zähne zeigen

Wie im vorausgegangenem Absatz bereits erwähnt, stehen Zähne und Organe
in Wechselbeziehung – somit auch die, den Organen zugeordneten Emotionen.

Unbewusste und bisher nicht verarbeitete Konflikte werden demnach
gerne Nachts „zerkaut“, oder es werden häufig „die Zähne zusammengebissen
oder „man muss sich durchbeißen“.

Weiter fördert eine unausgeglichene Lebensweise mit „wenig Zeit“
z.B. für die Mahlzeiten nicht nur Stoffwechselstörungen,
sondern der Mensch kommt nicht mehr zur Ruhe,
kann Konflikte nicht reflektieren und nicht in Ruhe „zu Ende kauen“.
Somit baut sich nach und nach eine psychische
und nervale Überreizung auf.

 

 

  • ungesunde Ernährung als wesentlicher Faktor
    der Kiefergelenkstoerung
ungesunde Ernährung - eine Schlüssel zur Kiefergelenkstoerung?

ungesunde Ernährung – nachweislich schädlich für den Kiefer

Im Jahre 1938 veröffentlichte der Zahnarzt Weston A. Price
sein Buch: Nutricion and Physical Degeneration.
Er besuchte auf der ganzen Welt die letzten verbliebenen Urvölker,
die noch ursprünglich lebten und sich ursprünglich ernährten,
um herauszufinden, ob die moderne Lebensweise mit dem übermäßigen
Auftreten von Karies und Kieferdeformitäten
(z. b. zu enger Zahnbogen, die Zähne verschieben sich,
die Weisheitszähne haben keinen Platz mehr) zusammenhängen.

Der Impuls für seine Reise war gut nachvollziehbar:
Er hatte in den nuturhistorischen Museen Schädel betrachtet,
die hunderttausende von Jahren die Zeiten prächtig überstanden hatten
und die Kiefer und die Zähne waren über diese Zeiten hinweg vollständig
und wunderbar erhalten. Wie konnte es nun sein, dass seine Patienten
schon im jugendlichen Alter
schiefe Zähne und starken Kariesbefall hatten ?

Das Ergebnis seiner Reisen war spektakulär.
Er machte genaueste Untersuchungen und Befragungen und dokumentierte
seine Ergebnisse mit Photographien.
Es stellte sich heraus, dass die Menschen der Urvölker,
solange sie keinerlei Nahrung der modernen Zivilisation zu sich nahmen,
sondern sich ursprünglich ernährten,
keinerlei Karies oder Kieferdeformitäten aufwiesen –
obwohl dort Zähneputzen völlig unbekannt war.
Außerdem war Ihr Gesundheitszustand außerordentlich vital,
es gab kaum Anfälligkeit für Infektionserkrankungen sondern
die Menschen waren ungewöhnlich vital
und leistungsfähig bis ins (teilweise dokumentiert) hohe Alter.

Sobald diese Menschen sich aber der modernen Ernährung hingaben,
begann die Degeneration. Karies und Kieferdeformitäten waren dann
in jedem Fall feststellbar.

Diese Zeitdokument zeigt eindeutig, wie viel von einer
gesunden Ernährung und Lebensweise abhängig ist.

 

Hiermit findet der erste Teil zum Thema
Kiefergelenkstoerung seinen Abschluß

Dem zweiten Teil habe ich mit dem Titel verfasst:

Kiefergelenkstoerung (CMD) – ursächliche Diagnostik und Behandlung

Klicken Sie auf den Titel, um den zweiten Teil zu lesen.

 

Jürgen Seibold,
Heilpraktiker und Physiotherapeut,
Bremen
www.heilpraktiker-seibold.de:
Behandlung der Kiefergelenkstoerung in Bremen

 

 

Quellenangaben, weiterführende Links und Adressen
zur Kiefergelenkstoerung

 

Artikel, Quellenangaben zur Kiefergelenkstoerung

Buchtipps zur Kiefergelenkstoerung

 

 

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3 Antworten zu “Kiefergelenkstoerung (CMD), Ursachen ganzheitlich betrachtet”

  • lole sagt:

    Sehr schöne Erklärung für die CMD. Auf der Seite http://www.praxis-schoenwaelder.de ist eine Computerdiagnostik für die CMD beschrieben, die mir sehr gut geholfen hat.

  • Kaltenleithner Maria sagt:

    Sehr geehrter Herr Seibold,

    mein Sohn 25 Jahre hat seit 10 Jahren eine abakterielle Knochen- und Knochenmarksentzündung am linken Schlüsselbein. Vorher dachte man, dass Bakterien beteiligt sind. Er wurde 3 Montate intravenös mit 2 verschiedenen Antibiotika behandelt und dann noch oral 6 Monate mit Dalacin. Tatsächlich hörten die Schmerzen auf, kamen aber nach 1,5 Jahren wieder. Wieder Antibiotika, Naproxen wegen der Schlüsselbeinschwellung. Schmerzen kamen wellenartig und hörten bei anderen Infektionen im Körper spontan auf und kamen dann wieder. Dann wieder eine beschwerdefreie Zeit von 1,5 Jahren. Warum ??? Man nennt diese Krankheit auch CRMO. Ob es dies ist, bin ich mir nicht sicher. Es ist im Knochenmark eine heftige Entzündung zu sehen, lt. MRT. Auch das Schlüsselbein schwillt sehr stark an. Von ca. 2,5 cm auf 4,5 cm. Sieht man mit freiem Auge. Jetzt seit ca. 6 Jahren durchgehende Schmerzen. Er nimmt 10 von 12 Monaten Schmerzmittel. XEFO – Lornoxicam. Er wohnt jetzt in München und bekam gestern starke Schmerzen am linken Weißheitszahn. Diesen soll er sich morgen ziehen lassen. Wenn möglich alle 4 Stück.

    Ich sehe da eine Verbindung vom Weißheitszahn zum linken Schlüsselbein. Kann das möglich sein?

    Beginn: Er hatte mit 15 Jahren wunderbare gerade Zähne. Karies bis jetzt keine. Dann fing er plötzlich an, am Kiefermuskel in Richtung Hals hinunter zu ziehen. Wir fragten ihn ob er nervös ist und warum er ab und zu ziehe. Dann sagte er mir. Es fühlt sich so an, als ob alles zu kurz wäre in Richtung Hals. Genau konnte er es nicht zuordnen. Die Zähne verschoben sich und er bekam eine Invisalign Schiene und die Zähne sind jetzt gerade. Ein Zahnarzt sagte uns damals, er solle sich die Weßheitszähne reißen lassen. Ein anderer sagte, sie kommen eh heraus.

    Es war auch noch ein Vorfall: Wir hatten ein 1,20 m tiefes Schwimmbecken. Die Freunde wollten immer den anderen Freund in das Wasser ziehen, fassten sich am Hals und zogen sich hinunter. Sein Freund hatte mehr Kraft und er stellte sich dagegen. Als ich das immer sah, schimpfte ich sie, aber es half nicht viel. Damals sagte ich, hoffentlich verrenkst du dich nicht. Lasst das bitte sein.
    Das alles viel mir ein und sagte das auch den Ärzten, aber diese nahmen dies nicht ernst.
    Besteht die Möglichkeit, wenn der Zahn wächst, das Immunsystem reagiert und es dann zu schmerzen aufhört oder anfängt oder immer so wellenartig dahingeht. Es ist schrecklich das alles ansehen zu müssen.

    Besteht da ein Zusammenhang? Weißheitszahn zu Schlüsselbein? Soll er sich alle 4 am Montag ziehen lassen? Jetzt hat er noch bis 1 März Zeit für Therapie oder zum Anschauen lassen. Dann fängt er zu arbeiten an.

    Bitte um Ihre Erfahrungen damit und ich bin für jeden Ratschlag dankbar.

    Lg
    Maria

    • Hallo Maria. Stimmt, zwischen Weisheitszahn und Schulter bestehen Verbindungen – allerdings häufig als Reflexorgan (ein Spiegel). Ich habe es in meiner Praxis schon erlebt, dass chronische Reize auf das Nervensystem, die von Kieferstörungen, Halwirbelstörungen etc. herrühren zu dramatischen Entzündungen führen können, und die Ärzte haben nichts gefunden. Ich empfehle Euch, einen Therapeuten aufzusuchen, der sich mal genauer die Kiefergelenke, die Halswirbelsäule und deren nervalen und muskulären Verbindungen zum Schlüsselbein unter die Lupe nimmt. Lieben Gruß und viel Erfolg !


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